Free2Seat

 

Die genaue Feststellung wie viele Sitzplätze in einem öffentlichen Verkehrsmittel besetzt sind, ist bis heute nur durch Fahrgastzählungen möglich. Zwar gibt es bei manchen Verkehrsmittel Zähleinrichtungen bei den Türen und in den Stationen, eine genaue, permanente und kostengünstige Ermittlung der belegten Sitzplätze im Verkehrsmittel ist aber nicht möglich.

Im Projekt „Free2Seat“ wird der in den Vorprojekten (FreeSeat und FreeSeat II) entwickelte Sensor zur Erkennung von freien Sitzplätzen in einem öffentlichen Verkehrsmittel, vom Prototypen zur Serienreife entwickelt. Weiters sollen die Funktionalitäten des Sensors in einem ausführlichen Pilotbetrieb getestet werden

Mit den Daten des Sensors sind die Eisenbahnverkehrsunternehmen in der Lage neue (Kunden)-Services im Verkehrsmittel und außerhalb (Bahnsteig) sowie für Verkehrsinformationssysteme anuzbieten, die die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs steigern.

 

Cross Border Rail

 

Im Rahmen der Förderausschreibung IV2s gewinnt die RDSA ein gefördertes Projekt mit Thema „grenzüberschreitende Laufleistungs- und Qualitätsdatenerfassung und Management von Eisenbahnwagen“

Eine hohe Verfügbarkeit von Eisenbahninfrastrukturen und Wagenmaterial ist essenziell für eine optimale Nutzung bestehender Ressourcen. Ist das Wagenmaterial in einem technisch guten Zustand, so wird die befahrene Infrastruktur möglichst gering belastet und damit eine hohe Verfügbarkeit unterstützt. Daneben bleiben die Wagen gleichfalls hochverfügbar und sichern dem Betreiber entsprechende Einkünfte. Es liegt daher sowohl im Sinne der Infrastrukturoperatoren, als auch im Sinne der Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVUs) sowie der Wagenhalter, die Laufleistung eines Wagens möglichst genau zu erfassen. Die Abnutzung eines Waggons ist stark abhängig davon, ob der Wagen leer oder beladen unterwegs ist.

Im Projekt „Cross Border Rail“ werden netzübergreifende Monitoring-Prozeduren zur Erfassung der Laufleistung und der technischen Wagenqualität einzelner Eisenbahnwagen entwickelt. Das Wagenmonitoring basiert auf den unterschiedlichsten Datenquellen, wie z.B. Messdaten von Infrastrukturmessstellen, ARAMIS-Daten, Tracking & Tracing Boxen (CargoObserver), etc. Die Informationen dienen zur Sicherstellung einer hohen Wagen- und Infrastrukturverfügbarkeit und proaktivem Erkennen von sich langsam entwickelnden Wartungserfordernissen.

 

 

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